Rübendorfer Chroniken, Folge 4

Lilly Varsunds vitaminreicher, freitäglich erscheinender Gartenzwergroman:
Rübendorfer Chroniken
Kapitel 1 – Wenn eine Tür zufällt …
(Fortsetzung von Folge 3)

„Keine Chance, Kuno“, sagte Gemeindezwerg Joon, „Und überhaupt, das hast du dir alles selbst zuzuschreiben.“

Ach was. Kuno atmete tief durch und dachte einmal mehr an das dritte Grundgesetz der Zwergistik: Gartenzwerge sind widerstandsfähig, tapfer, flexibel und gewinnorientiert, vor allem geben sie nie auf. Zipfelmütze verpflichtet. Würde es möglich sein, auch ohne Apfelbäume, Kürbisbeete und Himbeerhecken ein glückliches Leben zu führen? „Rübendorfer Chroniken, Folge 4“ weiterlesen

Rübendorfer Chroniken, Folge 3

Lilly Varsunds vitaminreicher, freitäglich erscheinender Gartenzwergroman:
Rübendorfer Chroniken
Kapitel 1 – Wenn eine Tür zufällt …
(Fortsetzung von Folge 2)

Und damit ging er, ohne die Fell­zipfelmütze zum Gruß zu ziehen, quer durchs Zimmer, hinaus in den Garten und stapfte durch das kniehohe Unkraut. „Rübendorfer Chroniken, Folge 3“ weiterlesen

Rübendorfer Chroniken, Folge 2

Lilly Varsunds vitaminreicher, freitäglich erscheinender Gartenzwergroman:
Rübendorfer Chroniken
Kapitel 1 – Wenn eine Tür zufällt …
(Fortsetzung von Folge 1)

 

Kuno Kern sprang auf. „Komme gleich!“

Denn wenn auch das Lehrbuch sagt Gemeinde­zwerge am Morgen bringen Unglück und Sorgen so empfahl es sich dennoch, den eigenen Platz in der Gartenzwerg­hierarchie zu kennen und sich entsprechend zu verhalten, was in diesem Fall wohl mit dem Öffnen gleichzusetzen war. „Rübendorfer Chroniken, Folge 2“ weiterlesen

Rübendorfer Chroniken, Folge 1

Lilly Varsunds vitaminreicher, wöchentlich erscheinender Gartenzwergroman:
Rübendorfer Chroniken
Kapitel 1 – Wenn eine Tür zufällt …

I.

Wenn eine Tür zufällt …

In der unendlichen Weite zwischen den staubigen Hügeln von Agranthea und der sagenumwobenen Insel Tropimoku lag das Rübendorf. Geschützt von eisbewehrten Bergen und schwarznadeligen Wäldern war es Heim­stätte für mehr Gartenzwerge als Grashalme auf einer Wiese wachsen. Die Kolonie bestand aus so vielen Gärten wie ein alter Ringlottenbaum in einem guten Jahr Früchte trägt, und wie bei den Ringlotten gab es große und kleine, faule und prächtige Exemplare. Der Geruch von feuchter Erde und frisch geernteten Karotten hing schwer über dem Tal. „Rübendorfer Chroniken, Folge 1“ weiterlesen